Der von Volk und Ständen mit Annahme der SVP-Masseneinwanderungsinitiative geäusserte Wunsch zur Begrenzung der Zuwanderung in die Schweiz ist, entgegen der Einschätzung des SOHK-Direktors, nicht „dumm“. Herr Probst verkennt in seiner Gastkolumne in der AZ die mit der fortschreitenden Digitalisierung verbundenen Effekte auf den Arbeitsmarkt.

Die Wirtschaft wird künftig sehr viel weniger Menschen für die Erledigung von Arbeiten benötigen als heute. Ausserdem wird es künftig auch weniger nötig sein, effektiv vor Ort präsent zu sein, um für ein Schweizer Unternehmen zu arbeiten.

In naher Zukunft können höchst qualifizierte Arbeitnehmende von überall auf der Welt aus gewisse Arbeitsleistungen hier in der Schweiz erbringen. Das wird insbesondere auf die zahlreichen in unserer Region ansässigen Logistikbetriebe massive Auswirkungen haben.

Vor diesem Hintergrund wird die Migration zu Erwerbszwecken künftig von (noch) weniger grosser Bedeutung sein.

David Sassan Müller, Niederbuchsiten,
Präsident SVP Amtei Thal-Gäu

06.04.2018 | 2258 Aufrufe